Struktur für Veränderungsprozesse

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.

Mark Twain

Veränderung passiert meist nebenbei. Oder zwischendrin. Sie steht auf der Agenda und reiht sich ein unter den Punkten der to do Listen, die täglich abgearbeitet werden.

Veränderungen verdienen jedoch einen prominenten Platz. Sind sie doch Ergebnisse von Analysen, Erkenntnisse aus der bisherigen Arbeit. Veränderung bedeutet eine Entscheidung für und die Hoffnungen auf Verbesserung von Abläufen in Arbeitsprozessen.

Veränderung bedeutet zusätzliche Arbeit für das Unternehmen und Gewohntes zu verlassen. Muster zu verwerfen und Strukturen zu hinterfragen. Das kann unsicher machen. Veränderungsprozesse, eine Medaille mit mindestens zwei Seiten – Herausforderung und neue Möglichkeiten.

Möchte man die Vorteile der Veränderung tatsächlich genießen, so sind die Voraussetzung dafür, dass Veränderung angekündigt wird und alle Mitarbeiter sich darauf ausreichend einstellen können. Transparenz dazu, warum die Änderung eingeführt wird und welchen Nutzen sie haben wird, steigert die Identifikation der Mitarbeiter mit diesem Prozess. Alle in einem Boot zu haben und gemeinsam motiviert an dieser Veränderung zu arbeiten, ist sehr Erfolg versprechend. Führung sollte die Veränderung im besten Fall nicht nur beschließen, sondern die Mitarbeiter während des gesamten Prozesses motivieren, begeistern und begleiten. So werden einkalkulierte Hürden und Rückschläge besser verarbeitet und führen nicht zum Scheitern des Prozesses.

Ein positiver Nebeneffekt ist die Steigerung des Wir-Gefühls, wenn ein Team einen Prozess durchläuft und mit Erfolg etabliert. Jetzt muss dieser Erfolg nur noch gebührend gefeiert werden, um ihn für zukünftige Prozesse positiv zu verankern.