Arbeitsglücklich® als PolyJobberin

Eine Frau – drei Jobs! Verhältnisse wie in den USA! Dort ist es normal mehrere Jobs gleichzeitig zu haben, um so das Leben zu finanzieren. Nicht so bei Nicole Knapp aus Hamburg. Sie macht gleich drei unterschiedliche Jobs nebeneinander. Ihr Wunsch nach Vielfalt und Abwechslung stehen dabei im Vordergrund, nicht eine finanzielle Notwendigkeit. Nicole hat viele Talente und viele Interessen. Sie wäre unzufrieden im Job, wenn sie sich auf nur ein Herzensthema beschränken müsste. Lies hier, was diese Frau auf die Beine stellt!

 

Liebe Nicole, du bist wirklich außergewöhnlich! Drei unterschiedliche Arbeitsstellen, wie schaffst du das?

Nicole: Nun ja, ich denke, ich bin gut strukturiert und einigermaßen organisiert. Drei Jobs hören sich wild an, aber weil ich die richtigen Arbeitsstellen habe, die mich glücklich machen, fallen mir drei Jobs nebeneinander nicht schwer. Anstrengend wird es doch immer erst dann, wenn das, was man tut, nicht zu einem passt. Wenn man sich zwingen muss. Und wenn das, was geleistet wird keinen Sinn ergibt. Meine drei Arbeitsstellen machen jede für sich total viel Sinn, meine Arbeit macht Spaß und ich arbeite gerne.

 

 

Wie kam es zu den drei Arbeitsbereichen und welche sind das?

Nicole: Ich arbeite fest angestellt bei Greenpeace, bin freiberufliche Clownin bei den  Klinikclowns und als Trainerin in meiner eigenen “LifeDesignSchmiede” tätig. Ursprünglich bin ich ausgebildete Goldschmiedin und das ist auch immer noch ein Bereich, den ich sehr mag. Als ich mich fast entschieden hatte Schmuckdesign zu studieren, kam mir das wunderbare Musik-, Kultur- und Bildungsprojekt “Up with people” dazwischen. Mit dieser Organisation bin ich ein Jahr um die ganze Welt gereist, habe tolle Menschen kennengelernt und Projekte begleitet. Durch das Reisen ist mein Sinn für die Umwelt weiter gewachsen und zurück in Deutschland habe ich Greenpeace so lange mit Bewerbungen genervt, bis es endlich geklappt hat. Nach fünf Bewerbungen auf unterschiedliche Stellen haben die bei Greenpeace gedacht: “Die Knapp nervt so rum, die müssen wir jetzt mal einstellen!” Ich nerve gerne rum, wenn ich ein Ziel verfolge. Ich wusste, was ich will und habe mich nicht davon abbringen lassen. Bingo! Dann hat es geklappt!

 

 

Hei, die Greenpeacer sind bestimmt total froh, dass du so hartnäckig warst und Teil der Organisation geworden bist. Und wie kam das mit den Klinikclowns?

Nicole: Irgendwann landete ein Flyer einer Clownsschule  auf meinem Schreibtisch und weil ich mir selbst etwas Gutes tun wollte und Verlangen nach Leichtigkeit, Lachen und Freude hatte, bin ich hingegangen. Das war so wunderbar und bereichernd, dass ich die Ausbildung als Clownin absolviert habe. Damals war noch nicht mal klar, wie dafür Platz in meiner Vollzeit Tätigkeit sein würde. Klar war mir nur, Clown sein ist großartig und ich wollte Menschen damit berühren und erfreuen. 2012 habe ich meinen Job bei Greenpeace auf vier Arbeitstage reduziert und somit Platz für die Clownerie geschaffen. Vier Jahre später ergab es sich, dass ich mir mit einer tollen Kollegin die Stelle bei Greenpeace teilen konnte, also Jobsharing möglich war, da habe ich gerne zugegriffen. Tadaaa, somit war Platz und Zeit für Clownerie und weitere Träume.

 

      

 

 

Viele glückliche Fügungen, die du für deine Wünsche und Ziele genutzt hast, richtig? Würdest du sagen, du hattest Glück oder einen guten Plan.

Nicole: Beides, in jedem Fall beides. Rückblickend habe ich festgestellt, dass sich bei mir so etwa alle vier Jahre etwas grundlegend verändert oder eine neue Richtung nimmt. Zum Beispiel war mein Wunsch selbstständig tätig zu sein schon immer da. Für die Umsetzung braucht es jedoch mehr als nur einen Wunsch zu hegen, denke ich. Aber wenn es Chancen im Leben gibt, dann ergreife ich sie gerne. So habe zum Beispiel durch die Arbeit bei Greenpeace das Leiten von Workshops und Moderation gelernt, mit meiner Ausbildung zum LifeDesign Coach und der Gründung der LifeDesignSchmiede habe ich meinen lang gehegten Wunsch auf die Beine gestellt. Aber nicht ohne die finanzielle Sicherheit meiner Festanstellung bei Greenpeace und den Einnahmen als Clown. Ich bin vielseitig, aber nicht waghalsig.

 

Auf den Punkt gebracht bereichern dich deine drei Arbeitsplätze dann genau wie?

Nicole: Greenpeace gibt mir das gute Gefühl von Gemeinschaft in einem intakten Team und ich beschäftige mich mit Nachhaltigkeit und den Schutz unserer Erde. Als Clown lebe ich die Kreativität in mir, das Spiel und den Humor. Ich darf im hier und jetzt sein und schenke und ernte Emotionen. In meiner LifeDesignSchmiede bin ich die Bestimmerin, entscheide alles selbst und mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.

 

 

 

Traumhaft, ich werde auch PolyJobberin!

Nicole: Ja, das ist so cool. Und wenn du für dich selbst sorgst, also nicht nur den anderen, sondern vor allem auch dir selbst gerecht wirst, dann wird es nicht anstrengend.

Danke liebe Nicole und jetzt lass uns den Schiffen am Hafen Ahoi sagen und unser Life Design genießen.

 

 

 

 

 

Veränderungsprozesse richtig gestalten

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Bei Veränderungsprozessen in einer Firma hilft es, die Mitarbeiter aktiv mitgestalten zu lassen anstelle von oben alles zu bestimmen. So entstehen die besten Konzepte, und Mitarbeiter sind motivierter, weil ihre Meinung respektiert wird.

Arbeitsklima schützen

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Anecken – mit bitterem Beigeschmack

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Wenn Du Dir wünscht im Arbeitsumfeld nicht ständig mit Kollegen oder Vorgesetzten anzuecken, dann schenkt Dir dieser Text eine neue Sichtweise auf das Thema. Es geht nicht darum, die eigene Meinung und Sichtweise unterzuordnen, es geht darum, was das Anecken langfristig bewirkt und wie mehr Verständnis für das eigene Anliegen erzeugt werden kann.  

 

Je nach Intensität, tut Anecken langfristig weh. Es verletzt alle Beteiligten und vergiftet das Arbeitsklima. Nicht zuletzt stört es die Arbeitsprozesse. Wem das immer wieder und in ähnlichen Situationen passiert, der darf darin ein Muster erkennen und sich fragen, wo es sinnvoll wird, die eigenen Ecken und Kanten abzuschleifen. Im weitesten Sinn mögen wir es doch eher, wenn alles “rund” läuft.

Grundsätzlich ist Anecken noch kein frontaler Zusammenstoß und kann somit als Warnung verstanden werden.

 

Wie geht man vor, um Muster zu verstehen

 

Ein erster Schritt kann die Beobachtung sein, um persönliche Muster zu verstehen. Frag Dich, wann Du wo und mit wem aneckst. Welche Details lassen Deinen Puls höher schlagen und Dich langsam aber sicher ärgerlich werden? Was geht Dir gegen den Strich im Umgang mit den Arbeitskollegen und auf welche Äußerungen erntest Du Unmut, Kritik oder Ablehnung?

 

Der Blick in den Rückspiegel

 

Wenn Du Dein Verhalten anpassen möchtest, wirf einen Blick in Deinen Rückspiegel und beleuchte Dein Verhalten im Umgang mit Kollegen oder Führungskräften. Wie war das früher? In ehemaligen Unternehmen oder in anderen Abteilungen? Beim Betrachten vergangener Konfrontationen fällt oft auf, welcher Typ Mensch oder welche Situationen zum Anecken verleiten.

 

Mögliche Gründe 

 

Aus der Erfahrung meiner arbeitsglücklich®- Coachings führe ich folgende Beispiele an. Vielleicht ist Dir schon einmal etwas ähnliches begegnet?

 

  • Unterschiedliche Auffassung von Arbeit ist bisweilen ein Grund für das Anecken. Die einen schieben eine ruhige Kugel und fallen damit gar nicht auf. Anderen ist das eindeutig zu wenig, sie langweilen sich und haben andere Pläne und Werte.
  • Missstände werden hingenommen, totgeschwiegen und als das kleinere Übel abgetan. Andere Kollegen kennen ihre Rechte, stehen dafür ein und machen den Mund auf. Die Folge ist eventuell eine Veränderung, die nicht unbedingt allen Kollegen gleich gut gefällt.
  • Stellt man sich in einem Unternehmen oder in einer Abteilung eine bestimmte Arbeitskultur vor, die durch Regeln und Verhaltensweisen von Mitarbeitern über Jahre geformt wurde, ist jedes Handeln gegen diese Kultur im ersten Schritt ein Anecken. Je nach Einstellung der Mitarbeiter und Kollegen wird das zuwider Handeln kritisch beäugt. Es folgen Auseinandersetzungen.
  • “Das ist nicht dein Aufgabenbereich!” “Das haben wir schon immer so gemacht!” etc. sind typische Aussagen, die zum Anecken einladen.

Was will Dir das Anecken sagen?

 

Vermutlich will es zunächst einmal Aufmerksamkeit erzeugen. Und zwar Deine eigene Aufmerksamkeit. Auf die Bedürfnisse im Arbeitskontext, die zu wenig Berücksichtigung finden. Bist Du beispielsweise eine MitarbeiterIn, die nicht gerne tatenlos herumsteht? Suchst Du Dir lieber eine sinnvolle Beschäftigung, um nicht untätig zu sein? Dann eckst Du mit Deinem Aktionismus an, während andere Kollegen Löcher in die Luft gucken, die Hände in die Hosentaschen schieben.

Dein Bedürfnis nach sinnvoller Beschäftigung will hier berücksichtigt werden. Wenn Dir das bewusst ist und Du Dich entsprechend mitteilst, verstehen Kollegen worum es Dir geht. Dein Aktionismus wird weniger Anecken erzeugen, sondern eher auf Verständnis treffen und vielleicht sogar Nachahmer finden.

 

Manchmal lohnt es sich zunächst stiller Beobachter zu sein. Auffälliges und wiederkehrende Unsinnigkeiten, die gegen den persönlichen “Strich” gehen, in ein “Unsinnigkeiten-Buch” zu sammeln. So schöpft man aus dem Vollen, wenn es eine passende Gelegenheit für ein klärendes Gespräch gibt. Durch das Aufschreiben nach der Arbeit, schreibt man es sich von der Seele, es behält an Wichtigkeit und man gewinnt Abstand von einer impulsiven Reaktion – dem Anecken. So verliert Dein Anecken seinen bitteren Beigeschmack.

 

 

Was kannst Du noch tun?

 

Stell Dir vor Du legst mit Deiner Luxusyacht bei Sonnenuntergang im Hafen an. Um nicht an das Nachbarschiff oder an die Mole zu schrappen, machst Du was? Genau, als Skipper dieser fantastischen Yacht befestigst Du vor dem Anlegen große Fender an der Reling. Mit Luft gefüllte Gummi-Aufprall-Schutz-Ballons, die die wertvolle Yacht vor hässlichen Kratzern bewahren. 

 

Um Dich selbst und andere zu schützen und um Konsequenzen durch wiederholtes Anecken zu vermeiden, empfehle ich, einen Fender umzuhängen. Natürlich im übertragenen Sinn, alles andere könnte im Arbeitsalltag sehr unpraktisch sein und seine Wirkung verfehlen.

Ernsthaft meine ich damit, genau die Handlungsoption zu finden, die Dich vor dem Anecken bewahrt und im besten Fall trotzdem den eigenen Werten entspricht. Galant mit einer Federboa, übrigens ein passendes Outift auf so einer Luxusyacht die Herausforderungen im Arbeitsalltag umfliegen und dabei trotzdem bei sich bleiben, der eigenen Ansicht treu bleiben. Das funktioniert, habe ich schon oft getestet.

 

Ahoi!

Deine Anne

Glücklich im Job

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Arbeitsglückskekse – greif zu!

 

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und eine lustige Tradition sind Glückskekse, die viele sich gegenseitig zu Silvester schenken. Gut gemeinte Wünsche, Hoffnung auf ein gutes neues Jahr. Erfolg im Job, Glück in der Liebe, Gesundheit und Reichtum sind einige Themen, die in Glückskeksen auftauchen.

Eine Prise Glück hat noch keinem geschadet und so werden die kleinen Gebäcktäschchen fröhlich in der Mitte entzwei gebrochen. Die Glückskeks-Nachricht in Form eines länglichen Zettels kommt zum Vorschein und erfreut den Leser mal mehr und mal weniger.

Was macht die Botschaft aus dem Inneren des Glückskekses mit uns? Warum freuen wir uns so darüber?

Sie entlastet. Sie befreit ein Stück davon, alles selbst in die Hand nehmen zu müssen. Sie gibt, wenn auch mit einem Augenzwinkern einen kurzen Moment Hoffnung. Eine Portion Glück schenkt uns etwas, wofür wir uns nicht anstrengen müssen, etwas, das einfach so on Top kommt.

Ein Zustand nachdem wir streben, wofür wir leben. Harmonische Zweisamkeit, finanzielle Fülle, romantische Stunden mit Lieblingsmenschen und so weiter.

Diese Botschaft aus einem Glückskeks habe ich aufbewahrt und an meine Pinnwand gepinnt. Ich weiß noch genau warum ich das tat. Als selbstständig Tätige muss ich mir um meine Finanzen im Alter sehr detaillierte Gedanken machen und selbstständig vorsorgen. Geld zurücklegen und ansparen, investieren und so weiter.

Meine Eltern haben sich dazu immer viele Sorgen um mich gemacht. Die gut gemeinten Ratschläge höre ich noch heute vor meinen geistigen Ohren 😉

Als ich die Glückskeksbotschaft zu meinem Wohlstand im Alter erhielt, musste ich grinsen. Ha! Das ist der Beweis! Ich werde in der Lage sein, meine finanzielle Versorgung im Rentenalter zu wuppen. Und nicht nur das, ich werde in Bequemlichkeit und Wohlstand schwelgen. Noch Fragen?

 

 

 

 

Es gibt noch einen Glückskeks, den ich aufbewahre. Meine Tochter hat ihn mir aus Papier gebastelt und die nebenstehende  Botschaft hineingelegt. Ich muss nicht erklären, wie gerührt ich war. Wie gut eine solche Nachricht tut, wenn man als Mama denkt in der Erziehung der eigenen Kinder Fehler zu machen und oft viel zu selbstkritisch durchs Leben geht.

Hast du auch  Botschaften aufbewahrt? Sind sie bereits eingetreten? Welche Geschichten verknüpfst Du damit?

Für den Jahreswechsel verschenke ich hier Arbeitsglückskeks Botschaften. Greif gerne zu!!

 

 

Du findest die Zeit, um über Deine Wünsche und Ziele nachzudenken

Dein Hobby wird Dein Beruf

Die Orte an denen Du zukünftig arbeitest, sind die schönsten Plätzen dieser Erde

In Zukunft tust Du das, was Dir entspricht

Ein neuer Beruf weckt das Leben in Dir

Durch die richtigen Kontakte findest Du Deinen Weg

Deine Ideen finden zukünftig großen Anklang

Du genießt finanziellen Freiraum

Du machst Dich selbst arbeitsglücklich®

 

 

Glücksbotschaften machen Freude, ohne Frage. Und doch möchte ich betonen, dass wir soviel selbst davon in der Hand halten. Wenn wir erreichen möchten, was die Botschaften uns versprechen, können wir einfach selbst alle Hebel in Bewegung setzen. Wege finden, die uns unseren Zielen näher bringen. Aktiv werden und mitgestalten. All das wünsche ich Dir für ein arbeitsglückliches und gesundes neues Jahr 2018. Solltest Du selbst Lust bekommen haben Glückskekse mit persönlichen Botschaften zu verschenken, dann schau doch zum Beispiel mal auf diesen Link und mach Deinen Backofen schon mal warm.

 

http://www.glueckskekse-gestalten.de/glueckskekse-selber-machen.html

 

Einen guten Rutsch wünscht  Anne Kipple